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Kaiser Maximilian I.

Kaiser Maximilian I. von Habsburg, auch bekannt als der "letzte Ritter", war Herzog von Burgund, deutscher König, Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Geboren wurde er 1459 auf der Burg in Wiener Neustadt als Sohn Kaiser Friedrichs III. und Eleonore von Portugal. 1477 heiratete er in Gent Maria von Burgund, die Erbtochter Karls des Kühnen. 1486 wurde er in Frankfurt zum deutschen König gewählt. Seine Krönung erfolgte im Kaiserdom zu Aachen. Nach dem Tod seines Vaters trat Maximilian 1493 als römisch-deutscher König dessen Nachfolge an. Im Jahr 1495 führte er die allgemeine Reichssteuer „Gemeiner Pfennig“ ein und rief auf dem Reichstag von Worms den Ewigen Landfrieden aus, der Privatkriege verbot. 1508 wurde Maximilian I. im Dom zu Trient zum „erwählten römischen Kaiser“ gekrönt. Am 12. Januar 1519 starb er in Wels in Österreich vermutlich an Darmkrebs und wurde in seiner Taufkirche, der St.-Georgs-Kapelle der Burg in Wiener Neustadt, begraben. Sein berühmtes, mit zahlreichen Bronzefiguren verziertes, Grabmal steht in der Hofkirche in Innsbruck.

Kaiser Maximilian I. galt als Freund des Humanismus und stellte sich gerne als typischer Renaissanceherrscher, der den Prunk und alles Schöne liebt, dar. Doch gleichzeitig stilisierte sich Maximilian im Stile der burgundischen Tradition des Rittertums zum Idealbild des mittelalterlichen Ritters, was ihm auch seinen Beinamen einbrachte. Er pflegte ein großes Interesse an Wissenschaft, Kunst und Literatur und brachte auch selber einige poetische Werke heraus. Das berühmteste davon ist wohl der "Theuerdank", eine 1517 erschienene Dichtung mit ritterlichem Charakter.

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Die Renaissance

Blog am 30.05.2016

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